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... hier könnt Ihr mehr über unser Test-Team von Boilie&More erfahren. Berichte über Siege und Niederlagen unser Testeinsätze werden Euch brandheiß serviert.

Sonntag, 27. März 2016

Erfolg kann man nicht kaufen oder doch???

Nämlich in der kleinen aber feinen Köderschmiede in Wildon.

Dazu muss ich ein bisschen ausholen, wie ich zu dieser Behauptung komme. Ich war voriges Jahr für ein paar Tage auf einem kleinen See zum Fischen. Dieses war für mich ein Ausweich- Gewässer, weil es am favorisierten Gewässer aus verschiedenen Gründen mit dem Fischen nicht geklappt hatte.

Irgendwie hat ich für dieses Gewässer das falsche Set Up am Start.

Kein Boot, keine Watt Stiefel usw. Warum ich diese benötigte? Die guten Stellen an See 2 waren teilweise nur mit Wasseraufbau gut zu befischen, wegen dem sehr massiven Kraut Vorkommen wäre ein Boot auch von Vorteil gewesen.

Aber worauf ich mich zu 100% verlassen konnte , und das schon seit einigen Jahren, waren meine Köder und meine Erfahrung, um auch an diesem Gewässer erfolgreich zu sein.

Meine zwei Ruten habe ich Mittels eines PVA Sack mitten im Kraut versengt. Mit einer Schaufel oder mit dem Rohr habe ich einen großflächigen Futterplatz mitten im Kraut angelegt, nicht mal weit weg vom Ufer, so um die 20m. Das Wetter war eigentlich sehr bescheiden. Aber meine größte Sorge war: Was ist,wenn einer beißt? Wie bekomme ich ihn aus dem Wasser und unversehrt durch das Kraut? Meine weichen Ruten sollten das erledigen, so in der Theorie. In der Praxis war es auch genauso. Schon ab der ersten Nacht kamen die Karpfen zum Fressen zu meinen Futterplätzen mitten im Kraut. Die Drills waren recht aufregend. Ok, der ein oder andere verabschiedete sich, aber egal, einige konnte ich erfolgreich landen.

Also werte Freunde, den Erfolg kann man kaufen, das ist meine persönliche Meinung.

  1. Die Kugeln werden bevor Sie in den Verkauf kommen ausgiebig getestet
  2. An verschieden Gewässern
  3. Von sehr guten Team Kollegen
  4. Genau dokumentiert
  5. Frische Zutaten kommen zum Einsatz
  6. Genügend Sorten sind immer vorhanden

Das sind nur einige Punkte die das große Ganze ausmachen.

Bis bald ,Martin Miksch







Sonntag, 6. März 2016

Saison 2016



Im Jänner war es so weit, nach dem ich sehr viel Zeit gehabt habe wollte ich unbedingt ans Wasser.
Aber ich hatte ein Problem, alle Seen im Umkreis von 200 km waren zugefroren.
Nach längerer Überlegung beschloss ich auf die Mur zu gehen.

Ist mal was ganz Neues für mich gewesen, aber egal, Hauptsache am Wasser.
Ich holte mir ein paar Infos von einem Teampartner der zwei Wochen vorher die Mur beangelt hatte und von einem guten Freund.
So, nach sehr guter Info ging es Richtung Leibnitz und an die Mur.
Richtig geiler Platz auf der Mur.
Gegenüber war ein Schilfgürtel und ein versunkener Baum, also meine zwei Spots waren gefunden.
Ich fischte die zwei neuen Boilies  (Nasty Shell, Cherry Royale)...
Es lief ab der ersten Nacht. Ich hatte es nicht glauben können, wenn ich nicht selbst dabei gewesen wäre. Nach 3 Nächten konnte ich 12 Karpfen auf einen Landgang überreden.
Das größte Highlight war noch ein Karpfen mit 10.80kg - richtig geil. 

LG Martin und an alle ein kräftiges Petri


Freitag, 26. Februar 2016

Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr 2015

Auch unser Team aus Slowenien hatte ein fischiges Jahr 2015, nun sind auch sie gespannt was 2016 so bringt!



 Euer Matje




Donnerstag, 11. Februar 2016

Winterkarpfen


Gegen Ende November, wollte ich es an meinem Hausgewässer nochmals etwas genauer wissen.

Die Frage war nur wie konnte ich die Fische Überzeugen an Land zu kommen bei einer Außentemperatur um den Gefrierpunkt und noch schlimmer.

Die Wassertemperatur war nur noch um die 5Grad.

 Also versuchte ich es mit einem Stick, aufgeladen mit dem Method - Mix von Boilie and More .

 Als Köder ein 8mm Poperl.

 Und siehe da, ich konnte innerhalb eines Tages einige nette Fische verhaften.

 Bin dadurch wieder um eine Erfahrung reicher geworden, das Tackle erst in die Ecke zu stellen sobald die Gewässer zugefroren sind. So wie jetzt…

 

Lg Reini


 

Dienstag, 2. Februar 2016

Jahres Rückblick 2015




2015 War ein Jahr mit Höhen und Tiefen.
Ich machte mir meine Fischerei nicht einfach. Ich wollte Seen befischen die ich zuvor noch nicht besucht hatte.
Darunter war auch die K1 eine kleine Schottergrube in der Nähe von Leibnitz, für mich das schwierigste Gewässer auf dem ich bis jetzt gefischt habe.
Aber ich wollte eine Herausforderung, denn auf meinen 2 bisherigen Hausgewässern habe ich in den letzten 4 Jahren alle meine Spots zum laufen gebracht und teilweise war es unmöglich ohne jeden Stress durch zu fischen, den es folgte Biss auf Biss.
Aber trotz der Höhen und der Tiefen am neuen Gewässer, war es ein schönes Jahr 2015

An alle ein kräftiges Petri für 2016 lg Martin




Dienstag, 19. Januar 2016

Spanien 2014/2015 Teil 1



Wir sind gerade erst zurück, die zwei Wochen verflogen wie immer viel zu schnell. Kaum beginnt man so richtig zu entspannen ist es auch schon wieder vorbei. Doch machen wir einen Sprung zurück, zum Urlaub 2014.

Durch die Veröffentlichung des Buches "Am Wasser 2", in der ich meine Angelei der letzten 4 Jahre in Spanien beschreibe, verzögerte sich mein Blogeintrag ein wenig. 2014 machten sich mein Kumpel Christoph und ich zum vierten Mal auf den Weg nach Spanien. Zwölf Tage hatten wir Zeit um diesem Wasser einen seiner Schätze zu entlocken. Wir begannen an für uns neuen Plätzen. Es waren drei verschiedene in der ersten Woche. Die Ausbeute war eher mager und wir beschlossen noch einmal zu moven, in eine riesige Bucht, von der wir wussten, dass sie immer für einen großen Fisch gut sei. In der ersten Nacht, es schüttete wie aus Eimern, konnten wir gleich vier Fische bis 21 Kilo fangen. Die Anzahl reduzierte sich in den kommenden Nächten auf einen Fisch pro Nacht, tagsüber konnten wir kaum Aktivitäten verzeichnen.


Ein Traum wird wahr.

Es war der vorletzte Tag, die Nacht brachte wieder den obligatorischen einen Biss. Mittlerweile war es 10 Uhr vormittags, ich war gerade am Rigbinden als plötzlich die Funkbox einen Dauerton meldete. Ungläubig blickte ich auf das blinkende weiße Licht und machte mich auf den Weg zur Rute. Ich nahm die Rute auf und was ich dann erlebte brannte sich tief in mein Gedächtnis. Ich dachte ich hatte eine Dampflok gehakt und war nur noch Zuschauer, die Schnur raste unaufhaltsam von der Rolle. Doch plötzlich stoppte es, "Nein, Hänger". Schnell ins Boot und mit Vollgas der Schnur hinterher, am Hänger angekommen löste sich die Schnur sofort und sprang komplett in die andere Richtung. Mein Gegenüber dachte aber noch lange nicht ans aufgeben. Immer wieder drückte er mir die Rutenspitze ins Wasser und nahm Schnur. Nach zwanzigminütigen Hin und Her zeigte er sich das erste Mal und mein Herz rutschte mir in die Hose. Meine Arme begannen wie wild zu zittern. Ich hatte Probleme den massiven Fisch in den Kescher zu manövrieren, doch beim zweiten Versuch klappte es und ich konnte mir den Freudenschrei nicht verkneifen. Im Kescher stehend sah ich erst genau was für ein Gerät von Fisch das war. Zurück am Ufer befestigten wir die Waage an einem Baum um ein genaues Ergebnis beim Wiegen zu erzielen. Und der Zeiger wanderte, wanderte, und wanderte, unsere Augen wurden immer größer. Schlussendlich pendelte sich der Zeiger bei 30,3 Kilogramm ein. "Wahnsinn, jaaa", ich konnte es einfach nicht fassen. Hier baumelte er nun, der Traum warum wir dieses Wasser Jahr für Jahr aufs neue aufsuchten.

Mein Grinser hielt noch einige Wochen an und kommt noch immer zurück auf meine Lippen, wenn ich an das Geschehene denke.


Mehr Details zu diesem Fisch und meinen Erfahrungen in Spanien könnt ihr im Buch "Vom Wasser II" nachlesen.


Teil 2 folgt.

Tight Lines
Euer Gerald